12. Deutsche VDL-Schafschurmeisterschaften in Salem am Bodensee

Die 12. Deutschen Schafschurmeisterschaften wurden an allen Wettkampftagen von hunderten von Besuchern aus dem In- und Ausland verfolgt.
02.02.2010 - 09:52:26

DEUTSCHE SCHAFSCHURMEISTERSCHAFT 2007

Nationaler Schafschurwettbewerb vom 15.-16. September 2007 in Zauchwitz

Zum zweiten Mal treffen sich Schafscherer und Richter aus dem ganzen Land zur offenen Meisterschaft im Schafe scheren.
Im Anschluss an den ersten Internationalen Schurwettbewerb 2001 in Stangenhagen mit Beteiligung aus Frankreich, Schottland, Neuseeland und Deutschland soll es diesmal nur für die deutschen Scherer um die Wolle gehen.
Integriert wird die VDL -Meisterschaft zur Ermittlung der besten Scherer Deutschlands, von denen die ersten beiden unsere Nation im Oktober 2008 bei der Weltmeisterschaft in Norwegen vertreten werden.

Alle Infos können Sie Hier lesen:

schurwettbewerb2007.pdf

04.09.2007 - 17:53:00

Filmtipp: Schäferei im Wandel der Zeit

Seit einigen Monate ist der Film “Schäferei im Wandel der Zeit" erhältlich. Ich selbst habe Ihn noch nicht gesehen, werde ihn mir aber bestellen, da er mir von einem Bekannten nahe gelegt wurde.

Beschreibung: Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg e.V. 1906 - 2006″ hat Michael Seifer aus Haigerloch einen Film unter dem Titel „Die Schäferei im Wandel der Zeit” gedreht. In der Dokumentation schildern die Schäferinnen und Schäfer ihre Aufgaben, aber auch ihre Probleme. Der Vorsitzende des Landesschafzuchverbandes, Karl Bauer, berichtet über die Verbandstätigkeiten: Manfred Reinhardt vom Verein der Schäfereigeschichte gibt Auskunft über die Entstehung des Landesschafzuchtverbandes. Auch die Küche kommt nicht zu kurz, Vinzent Klink gibt Einblicke in die Zubereitung eines Lammgerichtes und berichtet über die hervorragende Fleischqualität. Dass die Schäferei schon immer von großer Bedeutung waren, zeigen wirkungsvoll. Filmausschnitte aus den 30er Jahren. War früher die Wolle die größte Einnahmequelle der Schäfer, so steht heute die Fleischerzeugung und die Landschaftspflege. im Vordergrund. . Neben der Einsamkeit lieben die Schäfer auch die Geselligkeit, das zeigt sich auch bei vielen Veranstaltungen, wie z.B bei den Schäferläufen. Michael Seifer ist ein informativer, aber zugleich auch unterhaltender Film gelungen. Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft werden dabei gekonnt in Szene gesetzt. Der Film ist ein attraktives Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit und zieht sowohl Schäfer als auch Schäferinnen in seinen Bann, wird aber auch den Zuschauer fesseln, der noch wenig oder nichts über die Schafhaltung weiß.


04.04.2007 - 20:20:02

Merino Landschaf

Das Merinolandschaf ist in erster Linie im süddeutschen Raum verbreitet. Es entstand im 19. Jahrhundert aus der Kreuzung der Landschafrassen mit Merinoschafen. Anfang dieses Jahrhunderts erfolgte eine Einkreuzung mit Merinofleischschafen. Wie auch bei den Fleischschafen wird beim Merinolandschaf der Fleischfülle, d.h. einer möglichst guten Ausbildung der wertvollen Teilstücke wie Keule, Rücken und Lende züchterisch besonderes Augenmerk geschenkt.

Rassentypische Merkmale
Das Merinolandschaf ist ein mittelgroßes bis rahmiges Schaf mit keilförmigem, langem, hornlosem Kopf mit typischem Wollschopf und breiten, leicht hängenden Ohren. Die Brust ist breit und genügend vorgeschoben. Die Mittelhand ist möglichst lang mit straffem, breitem Rücken, guter Rippenwölbung und langen, tiefen Flanken. Die Hinterhand zeigt ein langes, breites Becken und gut ausgebildete Innen- und Außenkeulen. Hautfalten sind unerwünscht. Gute Bauchbewollung. Gute Marsch- und Koppelfähigkeit zur Nutzung unterschiedlichster Futterflächen im Jahresablauf. Asaisonales Brunstverhalten mit einer Fruchtbarkeit von 180 - 220% / Mutterschaf und Jahr. Hohe Zuwachs- und Fleischleistung. Marktgerechte Schlachtkörperqualität.

Wolle
Die weiße Wolle hat Merinocharakter mit einem Sortiment von A/AB-B, 26-28 Mikron.

04.04.2007 - 20:11:28